Unglaublich, was nun die bereits 77-jährige österreichische Ärztin Barbara Nath-Wiser mit ihrem Team für bedürftige Menschen im indischen Bundesstaat an den Ausläufern des Himalaya in die Wege geleitet und ausgebaut hat: Aufbau und Betrieb von Klinik, organischer Farm und Schule, Programme für alleinstehende Frauen, Kinder mit besonderen Bedürfnissen, Umwelt, Schulausspeisung mit Früchten und Gemüse.

Am Freitag, den 28. August 2026, hielt sie einen sehr informativen Lichtbildervortrag über die 31 Solidaritätsarbeit von Nishtha (bedeutet im Sanskrit „fest im Boden verankert sein“) mit indischer Musik (mit ihrem Sohn Shankar, am Foto hinter ihr stehend) und indischem Buffet.
Präsentiert wurde dabei auch der Nishtha-Kalender 2027 – Fotos von Mithila Jariwala – mit dem Thema „Lächeln“. Daraus ein Spruch des Dalai Lama: „A simple smile. That´s the start of opening your heart and being compassionate to others.“

Ich nutzte die Gelegenheit, um ihr mein Buch „Explodierende Bäume & Waldmenschen“ zu überreichen. Nishtha ist darin mit einem Foto von der Feldarbeit auf der Farm vertreten. Weitere Infos hier: https://solidarische-abenteuer.at/…//nishtha-austria.com/


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Herzliche Einladung

zum Lese-Doppel mit Martin Auer und Hans Bogenreiter

Freitag, 21. August, 18 Uhr:

Details hier: https://labor-alltagskultur.at/explodierende-baeume-waldmenschen/

 


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Nishtha-Fest

Wir erlauben uns, Euch sehr herzlich an unser Nishtha-Fest am 28. August 2026 zu erinnern.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen. Der Vorstand von Nishtha Austria und Dr. Barbara Nath-Wiser


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 Bei der heurigen Langen Nacht der Kirchen Ende Mai sang Timna Brauer einige Lieder und las etliche Geschichten ihres 2021 verstorbenen Vaters Arik Brauer. Nach ihrem wunderbaren Auftritt in der überfüllten Kirche St. Joseph ob der Laimgrube nahm ich die Gelegenheit wahr, ihr mein Buch (das sie „so interessant“ findet) als kleines Dankeschön für das Copyright einiger Textpassagen von Ariks Liedern zu überreichen. Über eine Episode aus meiner Jugendzeit mit einem Brauer-Lied und eine gemeinsame Liftfahrt mit dem Maler und Musiker am damaligen Doppelsessellift am kleinen Ötscher gibt’s im Buch „Explodierende Bäume & Waldmenschen“ die folgende Passage:

Ob es Brauers „Sein Köpferl im Sand“ oder „Die Jause“ war, lässt sich nicht mehr klären. Jedenfalls hatte vor vielen Jahrzehnten Gump als Druckerlehrling die Gewohnheit, vor dem Aufstehen Ö3 zu hören und drehte dazu das „Kuchlradio“ auf. Seine Mutter, die neben der Stallarbeit stets auch in der Küche zu tun hatte, konnte mit dieser Musik nichts anfangen und drehte häufig die Lautstärke zurück. Eines frühen Tages bemerkte Gump, dass es beinahe ohrenbetäubend laut aus der Küche schallte. Technikversagen? Nein, seine Mutter gestand frohgemut, sie hätte voll aufgedreht, weil ihr das Lied so gefällt. Arik Brauer konnte sich übrigens als jüdischer Jugendlicher vor den Nazis verstecken. Einem Freund, der nach Aussage von Brauer noch viel talentierter war, gelang dies nicht; er wurde in einem KZ ermordet. Vor etlichen Jahrzehnten hatte Gump das Vergnügen, den Maler und Sänger auf der steilsten Abfahrt im Schigebiet Lackenhof am Ötscher kennenzulernen. Dabei musste er all sein Können aufbieten, um dem 24 Jahre Älteren auf der steilen Buckelpiste zu folgen. Bei der gemeinsamen Fahrt mit dem Schlepplift überwand Gump seine Schüchternheit und konnte mit ihm ein kurzes Gespräch führen.

Übrigens: Arik Brauers Lied „Köpferl im Sand“ ist im Kern seiner Botschaft aktueller denn je, siehe: https://www.youtube.com/watch?v=hDeFYKmgePQ&list=RDhDeFYKmgePQ&start_radio=1 


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Hilferuf aus der Ukraine

Russland versucht bekanntlich nach der Invasion in die Ukraine zunehmend durch Anschläge auf zivile Einrichtungen, insbesondere Wohnhäuser, die ukrainische Bevölkerung zu demoralisieren. Der rumänische Pastor Emanuel Besleaga hat in Cherson eine Bäckerei für Notleidende gegründet, die nun auch Ziel von Drohnenangriffen wurde. Hier sein kürzlich eingegangener Hilferuf:

„Liebe Brüder und Schwestern in Christus, wir senden euch ein kurzes Update mit zwei traurigen Nachrichten. Unsere Bäckerei in Cherson wurde zum zweiten Mal von Drohnen angegriffen. Wir benötigen dringend Hilfe beim Wiederaufbau und der Wiederaufnahme der Auslieferung. Die Gemeinde vor Ort erlebt dramatische Momente; wir kehrten am Donnerstag aus der Ukraine zurück, während uns ein Drohnenhagel umgab und unser Leben ernsthaft gefährdete. Die zweite Nachricht ist, dass in Varfu Campului, in unserer Kirche, die Photovoltaikanlage, die unsere Missionsstation mit Strom versorgte, Feuer gefangen hat. Auch dies ist ein schwerer Schlag. Die Kirche ist noch immer nicht an das städtische Stromnetz angeschlossen. Wir haben ganze Tage mit der Reparatur der Schäden verbracht und müssen zugeben, dass es uns schwerfällt, alle Kosten zu decken und wieder auf die Beine zu kommen. Nochmals vielen Dank für eure Unterstützung und eure wertvollen Gebete.

Möge der Herr euch segnen und euch ein friedvolles Wochenende schenken. Euer Emanuel“

 

Spenden bitte an Hilfsverein Austria pro Moldavia, IBAN AT 47 2011 1000 0514 6720. Kennwort: „Hilfe für Ukraine“

Mit herzlichem Dank im Voraus, Dr. Helmut Euler-Rolle für den Hilfsverein und Hans Bogenreiter für Solidarische Abenteuer


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