Bei der heurigen Langen Nacht der Kirchen Ende Mai sang Timna Brauer einige Lieder und las etliche Geschichten ihres 2021 verstorbenen Vaters Arik Brauer. Nach ihrem wunderbaren Auftritt in der überfüllten Kirche St. Joseph ob der Laimgrube nahm ich die Gelegenheit wahr, ihr mein Buch (das sie „so interessant“ findet) als kleines Dankeschön für das Copyright einiger Textpassagen von Ariks Liedern zu überreichen. Über eine Episode aus meiner Jugendzeit mit einem Brauer-Lied und eine gemeinsame Liftfahrt mit dem Maler und Musiker am damaligen Doppelsessellift am kleinen Ötscher gibt’s im Buch „Explodierende Bäume & Waldmenschen“ die folgende Passage:

Ob es Brauers „Sein Köpferl im Sand“ oder „Die Jause“ war, lässt sich nicht mehr klären. Jedenfalls hatte vor vielen Jahrzehnten Gump als Druckerlehrling die Gewohnheit, vor dem Aufstehen Ö3 zu hören und drehte dazu das „Kuchlradio“ auf. Seine Mutter, die neben der Stallarbeit stets auch in der Küche zu tun hatte, konnte mit dieser Musik nichts anfangen und drehte häufig die Lautstärke zurück. Eines frühen Tages bemerkte Gump, dass es beinahe ohrenbetäubend laut aus der Küche schallte. Technikversagen? Nein, seine Mutter gestand frohgemut, sie hätte voll aufgedreht, weil ihr das Lied so gefällt. Arik Brauer konnte sich übrigens als jüdischer Jugendlicher vor den Nazis verstecken. Einem Freund, der nach Aussage von Brauer noch viel talentierter war, gelang dies nicht; er wurde in einem KZ ermordet. Vor etlichen Jahrzehnten hatte Gump das Vergnügen, den Maler und Sänger auf der steilsten Abfahrt im Schigebiet Lackenhof am Ötscher kennenzulernen. Dabei musste er all sein Können aufbieten, um dem 24 Jahre Älteren auf der steilen Buckelpiste zu folgen. Bei der gemeinsamen Fahrt mit dem Schlepplift überwand Gump seine Schüchternheit und konnte mit ihm ein kurzes Gespräch führen.

Übrigens: Arik Brauers Lied „Köpferl im Sand“ ist im Kern seiner Botschaft aktueller denn je, siehe: https://www.youtube.com/watch?v=hDeFYKmgePQ&list=RDhDeFYKmgePQ&start_radio=1 


mehr

Hilferuf aus der Ukraine

Russland versucht bekanntlich nach der Invasion in die Ukraine zunehmend durch Anschläge auf zivile Einrichtungen, insbesondere Wohnhäuser, die ukrainische Bevölkerung zu demoralisieren. Der rumänische Pastor Emanuel Besleaga hat in Cherson eine Bäckerei für Notleidende gegründet, die nun auch Ziel von Drohnenangriffen wurde. Hier sein kürzlich eingegangener Hilferuf:

„Liebe Brüder und Schwestern in Christus, wir senden euch ein kurzes Update mit zwei traurigen Nachrichten. Unsere Bäckerei in Cherson wurde zum zweiten Mal von Drohnen angegriffen. Wir benötigen dringend Hilfe beim Wiederaufbau und der Wiederaufnahme der Auslieferung. Die Gemeinde vor Ort erlebt dramatische Momente; wir kehrten am Donnerstag aus der Ukraine zurück, während uns ein Drohnenhagel umgab und unser Leben ernsthaft gefährdete. Die zweite Nachricht ist, dass in Varfu Campului, in unserer Kirche, die Photovoltaikanlage, die unsere Missionsstation mit Strom versorgte, Feuer gefangen hat. Auch dies ist ein schwerer Schlag. Die Kirche ist noch immer nicht an das städtische Stromnetz angeschlossen. Wir haben ganze Tage mit der Reparatur der Schäden verbracht und müssen zugeben, dass es uns schwerfällt, alle Kosten zu decken und wieder auf die Beine zu kommen. Nochmals vielen Dank für eure Unterstützung und eure wertvollen Gebete.

Möge der Herr euch segnen und euch ein friedvolles Wochenende schenken. Euer Emanuel“

 

Spenden bitte an Hilfsverein Austria pro Moldavia, IBAN AT 47 2011 1000 0514 6720. Kennwort: „Hilfe für Ukraine“

Mit herzlichem Dank im Voraus, Dr. Helmut Euler-Rolle für den Hilfsverein und Hans Bogenreiter für Solidarische Abenteuer


mehr

Theo Fritsche blickt bei den von ihm initiierten Projekten in Nepal auf ein besonders erfolgreiches und arbeitsintensives Jahr zurück:

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Gönnerinnen und Gönner,

mit großer Dankbarkeit, Respekt und auch berechtigtem Stolz blicken wir auf das Vereinsjahr 2025 zurück. Es war ein Jahr, das uns als Organisation in besonderer Weise gefordert, aber auch bestärkt hat. Gemeinsam mit unserem engagierten Team in Nepal, verlässlichen Partnerinnen und Partnern sowie Euch als Unterstützerinnen und Unterstützer konnten wir wichtige Meilensteine erreichen und vielen Menschen konkret helfen. Im Mittelpunkt standen 2025 zwei große Projekte: die erfolgreiche Fertigstellung des Jubing-Krankenhauses im Solukhumbu-Distrikt sowie der Start eines neuen, zukunftsweisenden Großprojekts – der Augenklinik in Bhaktapur. Gleichzeitig haben zahlreiche kleinere Projekte und Hilfsaktionen im Bildungs- und Gesundheitsbereich gezeigt, wie wirkungsvoll kontinuierliche, gut abgestimmte Hilfe sein kann. Gerade diese Kombination aus nachhaltigen Infrastruktur-Projekten und gezielten Unterstützungsmaßnahmen macht den Kern unserer Arbeit aus.

Hier gibt’s den gesamten Jahresbericht: https://theofritsche.at/jahresberichte/


mehr

Amazonasvortrag


mehr

mehr